Leistung

Schlusskontrolle nach NIV Art. 35

Nach neuen oder geänderten Niederspannungsinstallationen braucht es eine nachvollziehbare Schlusskontrolle. especta gmbh prüft Anlage, Unterlagen und Ablauf und stellt — wenn Kontrollumfang und Ergebnis es zulassen — den Sicherheitsnachweis (SiNa) aus.

Worum es geht

Die Schlusskontrolle hält fest, ob eine neue oder geänderte Installation sicher und normgerecht erstellt wurde. Sie ist Voraussetzung für die ordentliche Inbetriebnahme und für die Einreichung des Sicherheitsnachweises beim Netzbetreiber.

Typische Auslöser sind Neubauten, Umbauten, Erweiterungen, Ladeinfrastruktur, neue Unterverteilungen oder Anpassungen an PV-Anlagen.

Ablauf in 5–7 Schritten

  1. Anfrage prüfen: Wir prüfen Kontrollgrund, Objektart, Unterlagenlage und ob der Auftrag in unseren Bewilligungs­bereich passt.
  2. Unterlagen sammeln: Schema, Pläne, Mess­protokolle des Installateurs, Installations­anzeige.
  3. Terminbestätigung: Verbindlich erst nach Vorprüfung — kein Pauschal­termin.
  4. Vor-Ort-Sichtprüfung: Verteilung, Leitungsführung, Beschriftung, Schutzmassnahmen.
  5. Mess- und Funktions­prüfungen: Schleifen­impedanz, Isolations­widerstand, RCD-Auslösung, Polarität, Drehfeld, Funktionen.
  6. Mängelaufnahme: Strukturierte Liste mit Priorität und Frist.
  7. Dokumentation & SiNa: Mess-/Prüfprotokoll, Sicherheits­nachweis, Übergabe an Eigentümer­schaft / Installateur.

Was Sie bereitstellen sollten

  • Schema und aktuelle Pläne der Installation
  • Mess- und Prüfprotokolle des ausführenden Installateurs
  • Installations­anzeige oder Projekt­angaben
  • Angaben Eigentümer­schaft, Verwaltung, Installateur, Netzbetreiber
  • Bei PV: Stringplan, Datenblätter Module/Wechselrichter/Speicher, Schutz­konzept
  • Zugang zu allen Verteilungen, Technikräumen und Aussen­anlagen am Kontrolltag

Was inkludiert ist

  • Vorprüfung der eingesendeten Unterlagen
  • Sicht-, Mess- und Funktionsprüfungen vor Ort
  • Strukturierte Mängelliste
  • Mess- und Prüfprotokoll
  • Sicherheits­nachweis (sofern Bewilligungs­bereich und Ergebnis dies zulassen)

Was nicht inkludiert ist

  • Mängelbehebung — diese erfolgt durch den Installations­betrieb
  • Demontage / Remontage von Möbeln, Verkleidungen, Dämmungen für Zugang
  • Erstellung fehlender Pläne oder Schemata
  • Begleitung von Behörden­verfahren ausserhalb des Kontroll­auftrags

Preisorientierung

Die Kosten richten sich nach Anzahl Stromkreisen, Objektgrösse, Komplexität (PV, Wallbox, Speicher) und Vollständigkeit der Unterlagen. Eine seriöse Offerte fragt diese Punkte ab — Pauschal­zusagen ohne Vorprüfung sind ein Warn­zeichen.

Zur Preisorientierung auf der Startseite →

Häufige Fragen

Wann ist eine Schlusskontrolle nötig?

Bei neuen, geänderten oder erweiterten Niederspannungs­installationen. Der konkrete Ablauf wird objekt­bezogen geklärt.

Erstellt especta den Sicherheitsnachweis?

Wenn Kontroll­umfang, Bewilligungs­bereich und Ergebnis passen, wird der Sicherheitsnachweis ausgestellt.

Wie lange dauert eine Schlusskontrolle?

Je nach Objektgrösse zwischen 2 Stunden (kleines EFH) und einem ganzen Tag (Mehrfamilien­haus oder Gewerbe). Eine seriöse Schätzung erfolgt nach Vorprüfung.

Reicht especta den SiNa beim Netzbetreiber ein?

Bei Schluss­kontrollen wird das mit dem Auftraggeber im Auftragsdokument geregelt — typisch reicht der Installateur ein.

Was kostet die Schlusskontrolle?

Aufwand­abhängig. Massgeblich sind Anzahl Sicherungen, Objektgrösse, Unterlagenlage. Siehe Preisorientierung.

Privatkunden

EFH-Eigentümer, Stockwerkeigentum, Handänderung, Einzelobjekt.

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071 511 51 55

Verwaltungen

Mehrere Liegenschaften, periodische Kontrollen, Mängelnachgänge koordiniert.

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Installateure

Schluss- und Abnahmekontrollen, PV, wiederkehrende Zusammenarbeit.

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Kontrollgrund klären lassen

Senden Sie Objektadresse, Kontrollgrund, Fristen und vorhandene Unterlagen. especta gmbh prüft Umfang und mögliche Termine nach Verfügbarkeit und Projektumfang.

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